Debüt im Deutschlandradio Kultur
Das "Debüt im Deutschlandradio Kultur" gehört zu den traditionsreichsten Konzertreihen des öffentlich-rechtlichen Hörfunks in Deutschland. Gegründet 1959 vom Rundfunk im amerikanischen Sektor (RIAS), liefen die Orchesterkonzerte in den ersten Jahrzehnten unter dem Titel "RIAS stellt vor". Seit 1988/89 gehören auch Kammerkonzerte zum bewährten Profil der Reihe.
Die Liste der Debütanten, die nach Berlin eingeladen waren, bevor sie weltberühmt wuren, ist lang. Jacqueline Du Pré und Daniel Barenboim (beide 1963), Jessye Norman (1969) und Simon Rattle (1977), Jewgenij Kissin (1987) und Cecilia Bartoli (1988) gehörten dazu. Auch heute versuchen wir, aus der Vielzahl der jungen Talente diejenigen für unser Debüt-Konzert zu gewinnen, die neben ihrer Virtuosität mit einer eigenen Stimme zu überzeugen wissen.
Musikalische Nachwuchsförderung findet aber nicht nur auf der Bühne statt. Im Vorfeld jedes "Debüt"-Abends geben wir zahlreichen Schülern die Gelegenheit, sich unter Anleitung von Musikstudenten langfristig mit den Inhalten des jeweiligen Konzertes auseinanderzusetzen. Im Idealfall bestaunen sie dann nicht nur die "Stars", sondern gewinnen selbst einen Einblick in kreative Prozesse.
"Debüt im Deutschlandradio Kultur" wendet sich nicht nur an das Berliner Konzertpublikum, sondern wird deutschlandweit übertragen.
Christine Anderson
Deutschlandradio Kultur
Musik/Produktion Redakteurin
Dr. Wolfgang Hagen
Deutschlandradio Kultur
Hauptabteilung Kultur und Musik
Leitung
Links:
DSO - Deutsches Symphonie Orchester Berlin
