


Radiobeiträge
Erstellung eines Radiobeitrags im Rahmen der Konzertreihe Debüt im Deutschlandradio Kultur.
Ablauf
Die Schülergruppe lernt rund vier Wochen vor dem Konzerttermin das Funkhaus am Hans-Rosenthal-Platz im Rahmen einer gut einstündigen Führung von innen kennen. Neben einem kurzen geschichtlichen Abriss zum ehemaligen RIAS (mit Besichtigung eines alten Störsenders) führt der Rundgang durch verschiedene Studios, zum „Newsroom“ und den Übertragungswagen.
Im direkten Anschluss daran steht Frau Anderson aus der Musikredaktion für Fragen und Antworten zur Verfügung. Dabei wird sowohl inhaltlich als auch technisch auf die Erstellung eines so genannten „gebauten Beitrages“ eingegangen, die Rahmenbedingungen kurz erläutert (Sendeplatz etc.) bzw. vorgestellt.
Am Ende erhalten die Schüler zwei Aufnahmegeräte (incl. Bedienungsanleitung), mit denen in den folgenden Wochen die Original-Töne (O-Töne) – meistens in Form von Interviews - aufgenommen werden können. Die Aufnahmegeräte müssen erst zum Studiotermin wieder abgegeben werden.
In den Wochen bis zum Studiotermin sollten die SchülerInnen ihre O-Töne aufnehmen, abtippen und eine Auswahl der im Beitrag zu verwendenden Teile treffen. Erfahrungsgemäß umfassen die aufgenommen O-Töne gut 20 bis 30 Minuten, im Beitrag werden dann maximal 90 bis 120 Sekunden verwendet.
Das zu erstellende Manuskript hält den Redebeitrag fest, der später im Studio von einem Schüler (oder einer Schülerin!) eingesprochen wird. Zu jedem Manuskript gibt es ein Feedback aus der Redaktion und oft müssen diese dann durch die SchülerInnen überarbeitet werden. Letztendlich wird das fertige Manuskript dann noch redaktionell abgenommen - ein Ablauf wie im echten Journalisten-Leben.
Anschließend werden im Studio die O-Töne und der eingesprochene Text in Gegenwart der Schüler zu einem dreiminütigen Beitrag von einem Tontechniker "zusammen gebaut."
